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Wo gibt’s eigentlich Pilgermuscheln?

Ich arbeite gerade an dem Text über Peter Schlippe, dem angehenden Lehrer, der sich auf seiner Pilgerreise entschlossen hat, Priester zu werden, da fällt mir die Sache mit meiner Pilgermuschel wieder ein. Als ich gepilgert bin, war es nicht ganz so einfach, an sowas ranzukommen, und ich hatte eine Menge versucht, sogar in Fischläden bin ich vorstellig geworden. Ohne Erfolg. Die verkaufen die Muscheln lieber ohne Schale. Letztlich wurde ich nur durch einen Satz Jakobsmuschel-Gratins aus der Tiefkühltruhe eines Lebensmittel-Discounters erlöst. 

Inzwischen gibt es im Internet Läden, wo man derlei Assecoires bestellen kann – und anderes, zum Beispiel Wanderstäbe. Hier eine kleine Auswahl:

Die Pilgerbox 

Der Pilgino-Shop (Die Jungs wollte ich eigentlich für’s Buch interviewen, aber jetzt ist’s leider zu spät, schade!)

Buchhandlung zum Jakobsweg

Wobei es ja Leute gibt, die nicht müde werden, zu erklären, dass man die Muschel früher erst am Ziel der Reise gekauft hat. Und man die eigentlich am besten selbst und mit eigenen Händen dem Meer entreisst. Aber die Zeiten ändern sich. Ich finde, es macht einen großen Teil der Jakobsweg-Magie aus, dass man an Hand der Muschel auf seiner Reise von anderen erkannt wird und ins Reden kommt. 

Anderes ist dagegen schon schräg, etwa Camino-T-Shirts und – unglaublich: Tassen. Aber warum auch nicht!

Also: viel Erfolg & Spaß beim heiligen Shoppen!

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