Autorenexemplare Santiago II Pilgerbuch II_642x220

24.02.2016

Los geht’s!

So. Heute endlich eingetroffen: Der Karton mit meinen Autorenexemplaren. Jetzt wird’s konkret, folks!

Jetzt wird mir ganz allmählich doch klar, was da passiert ist: Mein neues Buch ist tatsächlich fertig! Klingt seltsam, aber bis eben war das nur eine eher theoretische Sache, sowas wie Gravitationswellen: schon spannend, dass es sowas gibt, aber aus den Angeln reisst das mein Leben nicht. Zumal in den vergangenen Tagen in anderen Angelegenheiten so viel zu tun war. Ich hatte zwar mitbekommen, dass Freunde sich das Bändchen besorgt hatten, aber irgendwie war das alles hinter Milchglas. Um ehrlich zu sein: Wochenlang hatte ich mich auf das Erscheinungsdatum gefreut, und dann – rauscht das an mir vorbei. 

Und dann liest man bei Facebook von Leuten, die es gerade aus dem Laden geholt haben und … Na ja, zu wissen, dass in diesem Moment jemand das Buch aufschlägt und liest, ist … man fühlt sich ein wenig beobachtet. Das ist wie das erste Mal heimlich „Der Kommissar“ gucken, während die Eltern bei Freunden feiern sind.

Dann kamen die ersten E-Mails: „Sehr authentisch, tiefsinnig und mit einem wundervollen Humor geschrieben“ und „Habe die Seiten über Krebspatienten gelesen und finde sie sehr sehr sehr wertvoll. Das Buch wird für mich immer wertvoller“. Sowas macht dann doch rote Wangen! 

Und jetzt steht die Kiste aus dem Gütersloher Hochregallager vor mir, 20 Exemplare, am liebsten würd‘ ich drin schwimmen. Obwohl, jetzt sind’s nur noch 19, eines ist gleich zu einer Frau gegangen, die an der Entstehung des Buchs, nun ja: maßgeblich beteiligt war, was so viel bedeutet wie: Ohne sie hätte ich das gar nicht erst angefangen. Danke, Sandra! Für alles.

Mensch, wie viel  Zeit hab‘ ich da reingesteckt, wie viele andere Sachen hab‘ ich dafür liegen gelassen! Jetzt muss ich aufpassen, dass ich vor Freude nicht anfange, mich wie ein 16-jähriger zu benehmen, der sein erstes Date hat. Also zum Beispiel sollte ich auf dem Weg zur Post NICHT der Kassiererin des Supermarkts zeigen, was für ein geniales Ding ich da in der Hand habe (hat nicht geklappt), ich sollte dem Mann am Briefmarken-Tresen NICHT erklären, dass ich da gerade mein viertes Buch eintüte (hat auch NICHT geklappt) und das Ding NICHT bei der kleinen Bücherei im Ort vorbei bringen. Naja. Kommt ja auch nicht so oft vor im Leben. Auf dem Rückweg von der Bücherei werd‘ ich ein paar Flaschen Schampus und Chips besorgen, es haben sich schon Freunde angekündigt. 

Leute: Schreibt Bücher. Ist sehr geil.

Und jetzt hoffe ich, dass Ihr alle so viel Spaß daran habt wie ich.

Kommentare

  • Scheuber 28. Februar 2016

    Am 26.2.2016 habe ich vor meiner längeren Zugreise von Luzern nach St. Anton das Buch gekauft und mit viel Interesse bereits fertiggelesen. Immer wieder bin ich auf dem Jakobsweg unterwegs. Sei es in der Schweiz oder in Frankreich. Nun freue ich mich riesig auf den 4.9.2016. Ich gehe mit meinem Mann auf den spanischen Jakobsweg (St. jean pied de Port nach Finisterre). Wir freuen uns sehr und sind gespannt, wie es uns ergehen wird. Wir gönnen uns ein zweimonatiges Timeout.

  • Christel Gehrmann 25. Februar 2016

    Lieber Stefan, auch von mir an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch zum neuen Buch. Es hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht, mit dir zu arbeiten … dein Konzeptvorschlag für das nächste steht aus … bin gespannt! Deine „Lieblingslektorin“ 🙂 Christel Gehrmann

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